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Über das Vorgespräch

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Obligatorisch sollte ein Vorgespräch sein das in der Regel kostenlos ist und Ihnen als Orientierung dienen kann.

Dabei geht es um die Klärung folgender Fragen.

  • Stimmt die "zwischenmenschliche" Chemie zwischen Coach und Ihnen?
  • Kann ich mir vorstellen, zum Coach eine Vertrauensbasis aufzubauen?
    Vertrauen Sie dabei Ihrem Bauchgefühl. Die Vertrauensbeziehung zwischen Klienten und Coach ist der elementare Träger des Erfolgs eines jeden Coachings.
  • Hat der Coach die Erfahrung in den Bereichen, die ich bearbeiten will?
    Dabei geht es nicht um die rein fachliche Erfahrung, sondern darum, ob er mich auf den Weg zu meinen Antworten begleiten und Antworten fördern kann.
  • Passen die Honorarvorstellungen des Coach zu meinem Budget?
  • Passen die Vorstellungen seiner Arbeitsweise zu mir?

Wenn Sie sich für einen Coach entschieden haben, dann sollten Sie vor Beginn im beiderseitigem Interesse eine Vereinbarung/Vertrag abschließen.

Die Vereinbarung/der Vertrag


Bevor die erste Sitzung beginnt, sollte eine Vereinbarung über das Coaching abgeschlossen werden. Wir empfehlen, folgende Elemente in die Vereinbarung mit einzubeziehen.

Honorar: Stunden- oder Kontingentweise, MWSt, Umfang: Einzelsitzung, Kontingent oder Abonnement und evtl. Abstand zwischen den Sitzungen

Kunden- und Klientendaten, Coachdaten

Dauer: Stundenlänge (45 oder 60 Min) und Sitzungslänge (fix oder jedes Mal nach Bedarf)

Ausstiegsklausel: Da ein Coaching keinen Sinn macht, wenn Sie entweder zur Zeit nicht gecoacht werden wollen oder der Coach Ihnen nicht zusagt, sollte Ihnen der Ausstieg aus dem Coaching nicht durch irgend welche Vertragsklauseln erschwert sein. Daher ist es hilfreich, wenn dieser Punkt bereits von Anfang an geklärt ist.

Was beinhaltet das Honorar: Sitzung, Art des Protokolls, Umfang der Vorbereitung ...

Wo finden die Coachings statt: Beim Coach, Kunden oder an einem dritten Ort

Nebenkosten: Spesen wie Reisekosten, Unterbringung, Materialien

Beteiligte Personen - bei Gruppencoachings: Wenn Kunde und Klient nicht die selbe Person ist (z.B. Unternehmen – Mitarbeiter), so ist der Auftrag und die Berichterstattung genau zu nennen Verschwiegenheitserklärung – Geheimhaltung und Datenschutz: Darin sollte auch geklärt werden, wie lange die Akten beim Coach bleiben, damit der Klient die Aufzeichnungen zu den Sitzungen und Inhalten einfordern kann ...

Rechnungs- und Zahlungsmodalitäten: Ausfallvereinbarung, Zeit und Art der Rechnungsstellung, Zahlungsweise

Erklärung des Klienten über seine psychische und physische Gesundheit sowie über seine Eigenverantwortlichkeit

Vertraulichkeitserklärung: Der Coach versichert, dass gesamte Coaching strengst vertraulich behandelt wird. Insbesondere versichert der Coach, wenn der Auftraggeber das Unternehmen ist, keinerlei Inhalte und Rahmendaten weiterzugeben. Wenn überhaupt eine Weitergabe stattfinden soll, dann tut dies nur der beteiligte Klient (Cochee) selbst.

Haftung: Die Art der Haftung wird hier festgelegt. In der Regel besteht ein weitgehender Ausschluss von Haftung, da der Klient das Coaching in Eigenverantwortung tut. Was nicht heißt, dass der Coach verantwortungslos umgehen darf.

Minimaler Umfang:
Eine Vereinbarung sollte zumindest folgende Punkte schriftlich beinhalten: Daten von Klient und Coach, Honorar pro Stunde und Umfang, Gesundheits- und Eigenverantwortlichkeitserklärung des Klienten sowie die Verschwiegenheitserklärung des Coach.